Peinlich einseitiger EU-Artikel in Saarbrücker Zeitung

Anscheinend braucht man kaum Sachkenntnis zu haben, um in der „Saarbrücker Zeitung“ einen großen Artikel über die EU schreiben zu dürfen. In der Ausgabe vom 26.3.09 durfte sich Ruth Berschens über die EU auslassen und den Lesern einreden, wie gut doch die EU für die Bürger sei. Kein Wort der Kritik an den vielen Mängeln der EU, z.B. an dem offenkundigen Mangel an Demokratie, sozialen Mängeln, dem unkontrollierten Versickern riesiger Geldbeträge usw. Der ausgesprochen einseitige und manipulative Jubelartikel gipfelt in dem törichten Schlusssatz: „Dann wird sich zeigen, ob sich zwei Männer dem politischen Willen von 493 Millionen EU-Bürgern entgegenstellen“ Liebe Frau Berschens, dümmer geht es wohl nicht! Wollen Sie den Lesern allen Ernstes einreden, unter den 493 Millionen Menschen seien nur 2 (!) Personen gegen die EU ? Was soll dieser Quatsch? Haben Sie verschlafen, wie die Abstimmungen in den Ländern ausgingen, in denen die Bevölkerung die Möglichkeit hatte, sich zur EU zu äußern ? Haben Sie übersehen, dass die Bevölkerung in vielen anderen Ländern wohl genau deshalb nicht abstimmen durfte, weil die EU-Hochjubler befürchtet haben, die Bevölkerung könne „Nein“ sagen? Haben Sie nicht mitbekommen, dass es auch in Deutschland sehr viele EU-Kritiker gibt? Lesen Sie doch mal in Internetforen oder z.B. in Welt online, wie groß die Zahl der EU-Gegner ist ! Und noch etwas haben Sie ja glatt übersehen: das Bundesverfassungsgericht muss sich auch noch zu dieser Problematik äußern. Nach dem bisherigen Verlauf hat es dort offenbar gewichtige Argumente gegen die EU gegeben, aber das scheint Sie ja in Ihrem EU-Jubelgeschrei auch nicht zu stören. Nach Ihrem völlig einseitigen Artikel frage ich mich, ob Sie diesen Artikel aus völliger Unkenntnis geschrieben haben oder aber zum Zwecke der Manipulation. Beides wäre schlimm und würde Sie als Artikel-Schreiberin disqualifizieren.

Ein Gedanke zu „Peinlich einseitiger EU-Artikel in Saarbrücker Zeitung“

  1. Wer den Fuss einmal in der Tür hat geht nicht mehr. Damit sollte man sich abfinden. Da kann man noch soviele neue Gesetze verabschieden, das nehmen die Betroffenen lediglich mit einem müden Lächeln zur Kenntnis. Es wird ablaufen wie mit den bereits Eingewanderten und die bereits ihre ganzen Familien nachkommen liessen. Dieser Kreislauf wird man nicht mehr aufhalten können, dazu ist es bereits zu spät. Und die Verteilung von A-Pässen und den damit verbundenen Rechten wird die Lage noch erheblich im Bereich Familiennachzug verschärfen.

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