Parteibonzen von CDU und SPD wollen hochbezahlte Pöstchen beibehalten

Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre: CDU und SPD im Saarland wollen weiterhin für ihre ausgedienten Funktionäre hochbezahlte Pöstchen haben, z.B. das wohl unnötige und viel zu hoch bezahlte Amt eines Präsidenten des saarländischen Sparkassenverbandes. Mit viel Geschwafel wollen sie vernebeln, dass es ihnen mal wieder um ihre Pfründe geht und sie das Saarland als Beute betrachten, die sie beliebig ausschlachten können. Zu Recht wurde in der Saarbrücker Zeitung die Frage aufgeworfen, warum die lediglich 7 (!) Sparkassen im Saarland überhaupt einen eigenen Verband haben. Wäre es nicht Zeit für eine Fusion ? Und warum noch ein hochbezahlter Präsident, wo doch schon die verschiedenen Vorstandsmitglieder der Sparkassen sehr gut bezahlt werden ? Die Gier, mit der CDU und SPD solche Pöstchen besetzen wollen, lässt die Befürchtung aufkommen, dass da keinerlei sachliche Erwägungen bestehen, sondern nur schlimmste Pöstchenjägerei. Nun ja, vielleicht kann man ja die hohen Überziehungszinsen, die gegenwärtig von der Linken zu Recht kritisiert werden, noch etwas erhöhen, damit der Herr Präsident auch „würdig“ bezahlt wird. Spaß beiseite: das Amt sollte abgeschafft werden oder zumindest nur als Ehrenamt bleiben, auch wenn es dann für die Pöstchenjäger in den Parteien dort nichts mehr zu verdienen gibt.

Ein Gedanke zu „Parteibonzen von CDU und SPD wollen hochbezahlte Pöstchen beibehalten“

  1. Seit wann gibt es den „Job“? 1982. Wer war der erste Präsident ? Werner Klumpp (FDP). Wer hat den Job erfunden? Oskar Lafontaine. Warum ? Klumpp musste belohnt werden für die erste sozialliberale Koalition im Saarland (Stadtverband), dem „Testlauf“ für Lafontaine als MP.

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