Thilo Sarrazin : Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm , kartoniert. ISBN: 978-3-421-04545-4 14,99 € Verlag: DVA Sachbuch Erscheinungstermin: 9. Januar 2012 Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird. Sarrazin sieht genau hin, seine Analyse schont niemanden. Er zeigt ganz konkret, wie wir die Grundlagen unseres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Deutschland läuft Gefahr, in einen Alptraum zu schlittern. Dass das so ist, weshalb das so ist und was man dagegen tun kann, davon handelt dieses Buch. Mit aktuellem Vorwort.

Franz Walter : Im Herbst der Volksparteien? Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration, Februar 2009, 136 S., kart., 14,80 €  ISBN 978-3-8376-1141-0 (Transcript Verlag) 
Schlagworte: Volksparteien, Sozialdemokratie, Christdemokratie, Zivilgesellschaft, Politik. Adressaten:: Politikwissenschaft, Gesellschaftswissenschaft, Soziologie, Geschichte Inhalt: Die Hochzeit der deutschen Volksparteien war sicher zugleich die beste Zeit für die deutsche Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Die Volkspartei, ein Produkt von historischen Lernprozessen und Ergebnis sozialer Veränderungen, integrierte unterschiedliche Schichten, Generationen, Kulturen – und sie pazifizierte den zuvor oft antagonistisch ausgetragenen Konflikt. Doch die Zeit der Volkspartei scheint sich dem Ende zuzuneigen: Ihre Fähigkeit zur gesellschaftlichen und politischen Integration schwindet, ihre Vermittlungsleistung zwischen Staat und Bürger mindert sich drastisch. Der Typus »Partei« schlechthin verliert massiv an Zuspruch, wird zunehmend weniger als Medium der Teilhabe genutzt.
Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren. Franz Walter (Prof. Dr.) lehrt Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. Er leitet dort die »Arbeitsgruppe für Parteien- und Politische Kulturforschung« und veröffentlicht zur Geschichte und Entwicklung der deutschen und europäischen Parteien und Gesellschaften.

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